Thurner, M.; Beer, C.; Santoro, M.; Carvalhais, N.; Wutzler, T.; Schepaschenko, D.; Shvidenko, A.; Kompter, E.; Ahrens, B.; Levick, S.et al.; Schmullius, C.: Carbon stock and density of northern boreal and temperate forests. Global Ecology and Biogeography 23 (3), S. 297 - 310 (2014)
Ahrens, B.; Reichstein, M.; Borken, W.; Muhr, J.; Trumbore, S. E.; Wutzler, T.: Bayesian calibration of a soil organic carbon model using delta14C measurements of soil organic carbon and heterotrophic respiration as joint constraints. Biogeosciences 11 (8), S. 2147 - 2168 (2014)
Thiessen, S.; Gleixner, G.; Wutzler, T.; Reichstein, M.: Both priming and temperature sensitivity of soil organic matter decomposition depend on microbial biomass--An incubation study. Soil Biology and Biochemistry 57, S. 739 - 748 (2013)
Böttcher, H.; Freibauer, A.; Scholz, Y.; Gitz, V.; Ciais, P.; Mund, M.; Wutzler, T.; Schulze, E. D.: Setting priorities for land management to mitigate climate change. Carbon Balance and Management 7 (1), S. 5 (2012)
Wutzler, T.: Effect of the aggregation of multi-cohort mixed stands on modeling forest ecosystem carbon stocks. Silva Fennica 42 (4), S. 535 - 553 (2008)
Wutzler, T.; Reichstein, M.: Colimitation of decomposition by substrate and decomposers - a comparison of model formulations. Biogeosciences 5 (3), S. 749 - 759 (2008)
Wutzler, T.; Wirth, C.; Schumacher, J.: Generic biomass functions for Common beech (Fagus sylvatica) in Central Europe: predictions and components of uncertainty. Canadian Journal of Forest Research 38 (6), S. 1661 - 1675 (2008)
Wutzler, T.; Sarjoughian, H. S.: Interoperability among parallel DEVS simulators and models implemented in multiple programming languages. Simulation 83 (6), S. 473 - 490 (2007)
Wutzler, T.; Köstner, B.; Bernhofer, C.: Spatially explicit assessment of carbon stocks of a managed forest area in eastern Germany. European Journal of Forest Research 126 (3), S. 371 - 383 (2006)
Vetter, M.; Wirth, C.; Böttcher, H.; Churkina, G.; Schulze, E.-D.; Wutzler, T.; Weber, G.: Partitioning direct and indirect human-induced effects on carbon sequestration of managed coniferous forests using model simulations and forest inventories. Global Change Biology 11 (5), S. 810 - 827 (2005)
Dank FLUXCOM-X, der nächsten Generation Daten-getriebener, KI-basierter Erdsystemmodelle, können Forschende den Stoffwechsel der Erde nun in noch nie dagewesener Detailtiefe sehen – überall an Land und zu jeder Stunde des Tages.
Eine Studie der Universität Leipzig, des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung Halle-Jena-Leipzig (iDiv) und des MPI für Biogeochemie zeigt, dass Lücken im Kronendach eines Auenmischwalds einen direkten Einfluss auf die Temperatur und Feuchtigkeit im Waldboden haben, jedoch nur geringe Auswirkungen auf die Bodenaktivität.
EU fördert internationales Forschungsprojekt AI4PEX, um Erdsystemmodelle und damit wissenschaftliche Vorhersagen des Klimawandels weiter zu verbessern. Beteiligte Wissenschaftler*innen aus 9 Ländern trafen sich bereits Ende Mai 2024 zum Projektstart am federführenden MPI für Biogeochemie in Jena.
Eine neue Studie zeigt eine natürliche Lösung zur Abschwächung von Auswirkungen des Klimawandels wie extremen Wetterereignissen auf. Forschende fanden heraus, dass eine vielfältige Pflanzenwelt als Puffer gegen Schwankungen der Bodentemperatur wirkt. Dieser Puffer wiederum kann einen entscheidenden Einfluss auf wichtige Ökosystemprozesse haben.
Die Umsatzzeiten des Kohlenstoffs an Land bestimmen die Auswirkungen von Klima-veränderungen auf die Landoberfläche. Die Temperaturempfindlichkeit des Kohlen-stoffumsatzes ist daher von entscheidender Bedeutung. Unsere neue Studie belegt, dass die Feuchtebedingungen die Temperaturempfindlichkeit der Kohlenstoffumsatzzeiten stark verändern.
Eine neue Studie zeigt, dass bereits ein geringer Anstieg des atmosphärischen CO2 zu erkennbaren Auswirkungen auf die Funktionsweise von Ökosystemen führt. Anhand von Simulationen des am Max-Planck-Institut für Biogeochemie entwickelten Landoberflächenmodells hat ein internationales Team von Wissenschaftler*innen herausgefunden, dass ein erhöhter CO2-Gehalt zunächst Kenngrößen des Kohlenstoffkreislaufs wie die Produktivität der Vegetation und die Ausdehnung der Blattfläche beeinflusst.
Diese Pressemitteilung wurde uns freundlicherweise von der TUM zur Verfügung gestellt.
Der Klimawandel bringt Wälder zunehmend unter Druck. Ausgelöst durch Klimaextreme sind in Mitteleuropa in den letzten Jahren große Waldflächen abgestorben. Forschende unter Beteiligung der Technischen Universität München (TUM) haben nun die erste Klimarisikokarte…
Wichtige Leistungen von Ökosystemen werden künftig zunehmend von der Wasserverfügbarkeit abhängen. Anhand aktueller Simulationen mit Klimamodellen fand ein internationales Forscherteam mehrere Regionen, in denen Wasser zunehmend die Ökosysteme limitiert. Darunter auch Zentraleuropa, der Amazonas und West-Russland.
Ein internationales Forschungsteam hat drei Schlüsselindikatoren ermittelt, die die Funktionsweise terrestrischer Ökosysteme beschreiben. Das Monitoring dieser drei Kennzeichen ermöglicht es, einzuschätzen, wie anpassungsfähig ein Ökosystem gegenüber Klima- und Umweltveränderungen ist und wie es sich unter bestimmten Bedingungen weiterentwickeln kann.
Ökosysteme erbringen vielfältige Dienstleistungen für den Menschen. Diese hängen von grundlegenden Ökosystemfunktionen ab, die sowohl durch das vorherrschende Klima und Artenvorkommen als auch durch menschliche Eingriffe beeinflusst werden. Ein großes internationales Forschungsteam unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie (MPI-BGC) in Jena hat drei Schlüsselindikatoren ermittelt, die die Funktionsweise terrestrischer Ökosysteme beschreiben.
Die Regenwälder gehen durch Abholzung und Landnutzung verloren. Damit sinkt ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Klimawandel und sie werden anfälliger für Dürren und Waldbrände. Ein neues Frühwarnsystem reagiert auf die unterschiedlichen Gegebenheiten der Regenwälder.
ESM2025, ein ehrgeiziges europäisches Projekt zur Unterstützung der Erdsystemmodellierung, startete offiziell. Das MPI-BGC beteiligt sich mit Dr. Sönke Zaehle und Dr. Nuno Carvalhais, die ihre Expertise in terrestrischer Biogeochemie bzw. Maschinen-Lernen einbringen werden.